Praktische Ausbildung

In den Werkstätten und Laboratorien erfolgt von der ersten Klasse bis hin zur Abschlussklasse die fachpraktische Ausbildung mit einer intensiven Betreuung in Kleingruppen. Die praktische Ausbildung wird durch eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in Form von Workshops und Fachexkursionen ergänzt.

Werkstätte und Produktionstechnik:

Für den zukünftigen HTL-Ingenieur ist die Werkstätte ein wichtiger Teil der Ausbildung. Praktische Handfertigkeiten in den unterschiedlichsten Fertigungsverfahren sind für einen kompetenten Techniker unerlässlich.

Praktisch 1 Praktisch 2

Produktionstechnik:

Anhand von praktischen Arbeiten in den verschiedensten Werkstätten eignen sich die Schüler sämtliche Kompetenzen an, um Werkstücke und Baugruppen auf Grund von Fertigungszeichnungen spanlos, spanend und thermisch fertigen zu können. Im Werkstättenlaboratorium wird auf modernsten CNC-Maschinen die computerunterstützte Fertigung (CAM) geschult.

Produktionsmanagement:

Es werden all jene Kompetenzen vermittelt, die erforderlich sind, um Arbeitspläne zu erstellen, Fertigungsdaten zu ermitteln und Kalkulationen anzufertigen. Kenntnisse in der Materialwirtschaft und der Lagerhaltung sind ebenso Bestandteil der Ausbildung wie der Umgang mit Produktions-, Planungs- und Steuerungssystemen.

Schaltungs- und Steuerungstechnik:

Neben dem Aufbau von elektrischen Grundschaltungen und Handfertigkeiten in der Installationstechnik werden der Schaltplanentwurf, der Aufbau und die Programmierung von Steuerungen intensiv geschult.

Qualitätssicherung:

Inhalt sind die gängigen Mess-und Prüftechniken zur Bewertung eines gefertigten Bauteils. Die Schülerinnen und Schüler können die Ergebnisse von Messungen verarbeiten, interpretieren und Konzepte zur Fehlerbeseitigung erstellen.

Laboratorium:

Mithilfe von praxisnahen Versuchen und Aufgabenstellungen hat man die Möglichkeit, das in den fachtheoretischen Gegenständen erworbene Wissen in die Praxis umzusetzen. Durch das Experimentieren an den Laborversuchsständen werden umfassende Kompetenzen für das spätere Berufsleben erworben.

Praktisch 3 Praktisch 4

Labor für Handhabetechnik:

Die Schüler erlernen die Bedienung und Programmierung von Industrierobotern sowie die Funktion und Ansteuerung von Manipulatoren und automatisierten Handhabevorrichtungen. Wissen in der elektrischen Antriebstechnik wird ebenso vermittelt wie der Umgang mit pneumatischen Systemen.

Labor für Automatisierungstechnik:

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit der Mess-, Steuer- und Regeltechnik und mit hydraulischen Systemen. Besonders von Bedeutung ist der Umgang mit speicherprogrammierbaren Steuerungen und mit Komponenten der Datenübertragung.

Maschinenkundelabor:

Es wird ein Grundverständnis für die Wirkungsweise von Maschinen wie z.B. Pumpen, Turbinen, Verbrennungsmotoren und alternativen Energieerzeugungsanlagen erworben.

Labor für Werkstoffprüfung:

Es sollen die Verfahren zur zerstörenden und nicht zerstörenden Werkstoffprüfung und in weiterer Folge die Eigenschaften der in der Praxis verwendeten Werkstoffe anhand von Versuchen kennengelernt werden.